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Das Buch „So siegs i“
hat 93 Seiten, darin sind viele schöne Gedichte, Aquarelle und Fotografien von mir.
Es kostet 12,50 €
ISBN 978-3-930403-25-7

so siegs i

Mit meinen Gedichten, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es außer unser materiellen Welt, auch noch etwas anderes gibt, was die meisten Menschen, auf den ersten Blick nicht unbedingt erkennen können. Deshalb habe ich unter anderem, der Natur eine Stimme gegeben, die uns sagen will, dass es Zeit ist umzudenken. Das Alles, hab ich in bayrischer Mundart geschrieben, weil sich eben manches, am besten in seiner eigenen Muttersprache sagen und schreiben lässt. Auch hab ich ein paar der wichtigsten und bekanntesten Kräuter, in Versform beschrieben. Heiteres und Nachdenkliches für Alle, die eine Liebe und die Notwendigkeit zur Erhaltung unserer Bayrischen Heimat, in sich spüren.

 

Hier ein paar Gedichte, aus meinem Buch "So siegs i"

Engl gibt´s, des woaß i gwis

Engl gibt’s, des woaß i gwis,
und des ned nur im Paradies,
a wenn i selba nu koan gseng hob,
i hob oft gschbiad scho eana Gnad.

So mancher sogd, a so a Schmarrn,
doch ich hob scho vui Huif erfahrn,
vui Kraft hob i scho dadurch griagd,
dass mi von do ned wegga ziagd.

Mei Engl sog’d, mia soin uns ned verliern,
sondern om und unt’n zamagriang,
des hoaßd den Himme auf d’Erden
runtahoin, s’Paradies erschaffn,
des is des, wos mia macha soin.

De Engl san nur de Vermittler
zwischen uns und Gott, sie san de
schdaadn Diener nur, und helfn in da Not.
Dea oane gschbiad’s, dea andere
siecht’s, i woas, dassas gibt,
de Boten des Licht’s.

Nur drum, bittn mia’s ma’s scho,
weil eigreif’n deafn’s ned einfach so,
mia ham ja unsan frein Willn
und der schdäd oiwei an erster Schdai,
do mischt se a koa Engl ei.

A jeda kon se frei entscheidn,
wos er aus seinem Lebn machd,
ob er an Engl glaubn duad,
oda ob er drüber lacht.

Leichta lem losst ses scho,
weil ma so manches obgem ko,
dass mia ned so vui drogn miassn,
mit an Engl an da Seitn
brauchst ned vadriassn.

Weils ebn ned nur in da
Kirch drin hengan,
sondern immer bei uns schdängan,
sie san bei uns ja ollezeit,
und gem uns himmlisches Geleit.

Sie san mittn unta uns,
ned weit weg an Himme drom,
genauso wia a Mensch nu do is,
dea eigentlich scho lang is gschdorm.

Drum bedank di bei deim Beschützer,
solang du des nu konnst,
solang du nu hier auf Erdn und
ned beim Himmevadda wohnst.

Aus „So siegs i“

I bin`s da Schneck

Ia Menschn habd´s so Angst vor uns
und drum deads ia uns ermordn.
Mia san doch blos de Müllabfuhr
und ia macht´s aich so vui Sorgn.

Beim saan denkt´s an uns scho voia Wuad,
aicha Angst machd de Pflanzn
schwach, des is ned guad.
Leid denkt´s dro, a jede Art vo Lebn se wehrt,
wenn mas bedroht und ned ehrt.

Wia soin mia uns sonst wehrn,
mia kinan uns ja blos vermehrn.
Mia san genau so wia ia göttliche Geschöpfe,
blos gäd des ned eine in aichane Köpfe.

Ia deat´s bewert´n und sogd´s,
des is guad, des is schlecht.
Ja habd`s den ia dazua des Recht?

Mia kannt´n so schee mitanand in Friedn lem,
aba so lang´s duad Kampf und Ermordung gem,
dean mia uns vermehren und ois zama fressn,
des is a natürlicha Vorgang, deads des ned vagessn.

Ia seids so weid weg vo da Natur,
drum schlagn mia Viechal ja so zua.
Aba ia schiabs ja am liabstn ois auf uns,
drum schdän mia ned in aichana Gunst.

Ja wennt´s moant´s, macht´s nu so weida,
es scheint, ois wean de Leid ned gscheida.
A wenn´s no so vui studiern,
zum überlem brauchts a s`Herz
und ned bloss s`Hirn.

Vielleicht denkst´s a moi drüba noch,
schliast´s uns ei in eicha Herz,
dann verschdäd´s unsa Sprach.

Mia san oafach und dean unsan Dienst
und wenn a da Nachbar sogd dass´d spinnst,
wenns`d in Zukunft mit uns redst, mia gfrein
uns, wenn du mit uns in Fried´n lebst.

Mia ham unsa Aufgab genau so wia ia,
ia kannt´s vui vo uns lerna,
weil de liachtvollern san mia.

Mia san in Gottes Schöpfung
eingebund´n und dean blos unsa Pflicht,
genau so wia de Borknkäfer und Co,
Schädlinge des san mia nicht.

Mia deans eich blos im Aussn zoang,
welchane Schädlinge, de Menschn san.
Wos dead´s ia ois zerschdörn und
vernicht´n, fia uns, san des a koane
bsonders scheena Aussicht´n.
Eicha Schneck

Erhältlich unter

info@maria-magdalena-widmann.de
info@siva-natara-verlag.de

 

© Maria Magdalena Widmann, 2010